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Reisebericht Familientauchen in Kroatien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kornexl Alexander   
Sonntag, 28. September 2008

Reisebericht -  Familien Urlaub in Kroatien

Nachdem ich bereits im Mai mit unserem Tauchsportclub auf der Tauchbasis „Scuba Valdaliso"  im kroatischem Rovinj zu Besuch war, haben wir uns entschlossen auch unseren Familienurlaub im August dort zu verbringen.

Als Unterkunft wählten wir ein Mobilhome auf dem gleichnamigen Campingplatz „Valdaliso", das unmittelbar hinter der Tauchbasis liegt. Auf dem Campingplatz sind alle notwendigen Einrichtungen  wie Supermarkt, Strandbar, Kinderspielplatz, saubere Duschen und WCs, sowie ein Zustieg fürs Taxiboot nach Rovinj vorhanden.

Nachdem mein 8 -jähriger Sohn Simon zu Hause das Kinder-Tauchsportabzeichen in Bronze des VDST abgelegt hatte und auch schon einige Freiwassertauchgänge in den heimischen Seen durchgeführt hatte, freute er sich schon riesig auf das Tauchen im Meer. Suzi begrüßte uns wie immer herzlich  auf der geräumigen Terrasse und erledigte die  Anmeldeformalitäten. Anschließend  konnten  wir auch schon unseren Platz im geräumigen Umkleideraum einnehmen. Jeder Taucher bekommt eine Kunststoffbox für die Ausrüstung und ausreichend Kleiderbügel für den Anzug sind auch vorhanden. Die Tauchbasis liegt direkt am Meer und ist von schattigen Liegeflächen umgeben, Sie bietet daher ideale Bedingungen für die ganze Familie. Auch der nur 20 Meter entfernte Bootssteg ist bequem mit der Tauchausrüstung zu erreichen. Von hier aus geht es ca. 3-mal täglich zu den Ausfahrten. In ca. 50 Metern Entfernung ist der Einstig für die Buchttauchgänge.

Am nächsten Morgen starteten wir zu Simons 1. Meerwassertauchgang. Mit einer maximalen Tiefe von ca. 8 Metern und einem flachabfallendem Einstieg bietet die Bucht ideale Voraussetzungen fürs Kindertauchen. Das Mitführen einer Boje ist obligatorisch und verhindert auch das ungewollte Abtriften in die Bootszufahrt oder das offene Meer, da die Bucht von Schwimmkörpern eingezäunt ist. Beim langsamen Abtauchen vom 1,5m bis in den Bereich von 5 Metern  gibt es auch keine Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich der Kids. Nach ca. 2 Minuten sehen wir schon das erste Highlight: Ein alter 4m langer Anker ist zu sehen und Simon deutet mir per Unterwasserzeichen aufgeregt seinen Fund an. Einige Meter weiter finden wir einen Reifen zum Durchtauchen, der zu Tarierübungen genutzt werden kann. Besonderen Gefallen findet mein Sohn aber an mehreren Betonrohren, die ebenfalls zu Übungszwecken versenkt worden sind. Hier kann spielerisch Tarieren und Tauchen in engen Bereichen  geübt werden. Nach ca. 30 Minuten tauchen wir wieder auf und Simon ist von den Erlebnissen begeistert. Schnell noch die Ausrüstung in den dafür vorgesehenen Becken gereinigt und zum Trocknen aufgehängt. Die Flasche geben wir Illia, dem freundlichen Mitarbeiter, zum Füllen  und schon sind wir wieder beim Rest der Familie. Unser jüngster Sohn Stefan hat mit seinen fast 5 Jahren ebenfalls seine Liebe fürs Meer entdeckt und verbringt die meiste Zeit beim Schnorcheln. Das Schwimmen hat er übrigens erst im Urlaub beim Schnorcheln gelernt.

Der Tag geht zu Ende und ich gehe nach dem Abendessen noch schnell an der Tauchbasis vorbei. Heute ist Nachttauchgang in der Bucht und bis 22 Uhr abends herrscht noch Hochbetrieb. Ich schreibe mich für  den nächsten Tag in die Liste für einen Bootstauchgang ein: Abfahrt 9:30 Uhr zur „Baron Gautzsch", dem wohl bekanntesten Wrack in der Adria. Kein Problem für mich, da wir ja nur  1 Gehminute von der Basis entfernt unsere Unterkunft haben. Dank des schnellen Tauchbootes, das von Stojan dem Leiter der Basis selbst gefahren wird, ist man in nur 45 Minuten an dem Wracktauchplatz.

In den folgenden Tagen gehe ich abwechselnd mit meinem Sohn in die Bucht oder besuche einen der ca. 15 verschiedenen Tauchplätze mit dem Boot. Darunter sind natürlich Highlights wie das Riff „Porer" oder das Wrack der „Gioseppe Dezza". Simon hat bei seinen 5 Buchttauchgängen eine Vielzahl von  Fischen, Seeigel oder Seespinnen gesehen. Seine Ausrüstung trägt er schon alleine zum Einstieg und Dinge wie Tarieren,  Unterwasserzeichen oder die Angabe seines Flaschendrucks macht er schon ganz automatisch. Das Tauchen im Meer macht Ihm sichtlich Spaß.

Nach 12 Tagen endet unser Familien Urlaub in Rovinj und wir müssen uns leider von Team Scuba Valdaliso verabschieden. Aber für Simon und mich steht fest, dass dies nicht der letzte Besuch dieser schönen Tauchbasis war.

Buddy Team  Alexander und Simon Kornexl


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